Making of.. Tiny Beads!

Die kleinen Perlen der Tiny Kollektion fertige ich selbst an. Bei den ersten bunten Tinys habe ich ein paar Fotos beim Arbeiten geschossen, die ich euch gerne zeige.

Das Material

Ich starte mit Polymerton in den Grundfarben. Welche Marke man nimmt, hängt davon ab, welche Technik man machen möchte, hier ist Fimo Professional die richtige Wahl. Für die Tinys brauche ich viel Weiß, daher arbeite ich gleich mit Großblöcken.

Konditionieren

Zuerst knete ich die einzelnen Farben mit meiner Pastamaschine weich, das nennt man Konditionieren.

polymer-clay-weiß-ganzer-Block

Die Farben mischen

Aus den Grundfarben mische ich mir die gewünschten Farbtöne, wieder mit der Pastamaschine.

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Dann überlege ich was ich machen möchte, es sollen bunte Blumen werden, ich probiere herum:

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Ok, ich habe mich entschlossen, diese zehn Farbtöne und Blumen mit fünf Blättern, weiß außen und in der Mitte.

Canes bauen

Im nächsten Schritt baue ich Musterrollen, pro Perlenfarbe eine. Da gibt es diverse Möglichkeiten. Hier baue ich die Cane aus einzelnen Platten auf. Diese Canes sind noch ziemlich groß mit circa 8 cm Durchmesser.

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Das Reduzieren

Sie werden dann „reduziert“ das heißt gerollt, gezogen, geformt zu langen dünnen Stangen bis zu meinem gewünschten Mini Perlendurchmesser von 5mm. (!)

 

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Diese Canes sind noch roh und habe ich für später weggepackt. Fürs erste habe ich heute genug Perlen jeder Farbe produziert.

Ab in den Ofen

Die rohen Perlen härte ich 30 Minuten im Ofen und sortiere sie nach dem Auskühlen in Boxen ein zur späteren Verwendung:

colors-tiny-kollektion-box

tiny-kollektion-box-lila

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Dann kommt die Montage

Ich stelle mir die Perlen für jedes Schmuckstück zusammen, bohre in jede Perle das Fädelloch mit einem Minibohrer, die Perlen werden auf Sterling Silber Headpins gesteckt, jeder Headpin auf die richtige Länge gekürzt und mit der Schmuckzange gebogen und in die Öse der Ringschiene eingehängt.

Nun noch die Verpackung bauen, die Schmuckstücke fotografieren und mit Beschreibung in den Shop für euch in die Auslage stellen!

Voila!

Hier der Tiny Colors Ring mit fünf Perlen … ein fröhliches Schmuckstück mit beweglichen Blüten! Herrlich leicht hinsichtlich Gewicht, man merkt kaum, dass man den Ring trägt.

Mir gefällt er sowohl am Ringfinger als auch am Mittelfinger, also warum nicht mal so und mal so tragen oder ein Ring am Ringfinger und ein anderer am Mittelfinger – durch die verstellbare Ringschiene kann man leicht schmuckmäßig umdisponieren!

color-ring-fünf-beads-tiny-kollektion

hier mit sieben Perlen.. zwei Farben dazu ….

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… und hier der breite Ring mit allen zehn Tiny Colors Farbtönen!

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Viel Arbeit?

Ja das stimmt – es sind viele Arbeitsschritte! und ich mache jeden einzelnen sehr gerne! Geduld und Übung braucht man, aber wie ich gerne vergleiche, der eine kann stundenlang stricken oder puzzlen, der andere wäscht und putzt sein geliebtes Motorrad ohne jede Langeweile – jedem sei seine Begeisterung von Herzen vergönnt!

Mehr Fotos und jede Menge verschiedene Tiny Schmuckwerke findet ihr im Shop!

Alles Liebe

Eure Andrea

2 Kommentare
  1. Sylke
    Sylke says:

    Moin Moin Andrea,
    es ist immer wieder unglaublich, wenn man einmal sieht wie viele Arbeitsschritte nötig sind, um solch ein zauberhaftes Stück zu erstellen. Um so mehr bewundere ich die kleinen, feinen Stücke.
    Aber über die Pastamaschine muss ich nun doch schmunzeln. Machst Du auch Eure Pasta damit ? 😉
    Ich nehme übrigens zum Anrühren des Kleisters den ESGE Zauberstab. ;-).
    Lieben Gruß
    Sylke

    Antworten
    • claytissimo
      claytissimo says:

      Liebe Sylke, Tools kann man nie genug haben… für meine Arbeiten kann ich diverse Küchen- und Haushaltsgeräte brauchen, aber schon mit strikter Trennung Küche und Studio. Manche haben sogar eine eigene Pastamaschine nur für weiß! Schont die Nerven und senkt die Putzzeit! Wenn ich durch Ikea gehe, scanne ich alles immer nach Küche und dem Toolfaktor ab. Hochkonzentrierte Rundgänge! 🙂 Ganz zu schweigen von den Anregungen, die man da durch die Designs und Farben findet! Im Studio tummeln sich drei Pastamaschinen (eine mit Motor!) der Ofen, Sparschäler, Kenwood Küchenmaschine, Backpapier, Alufolie, Frischhaltefolie, Tiefkühlsäcke – alles hilfreich! Stabmixer noch nicht.. 🙂 Liebe Grüße Andrea

      Antworten

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